Ich schreibe diesen Artikel auf deutsch, da die Wahrscheinlichkeit doch sehr gering ist, dass jemand aus dem weiteren Umland in das schöne Groß-Gerau kommt, nur um Sushi zu essen.
Allen meinen Gästen werde ich dieses Reastaurant Sushi 51 persönlich zeigen.
Meine Freundin schlug vor, dort zu reservieren und so fuhr ich an einem Mittwoch abend um 18 Uhr vor und fand sogar einen Parkplatz direkt vor Tür.
Ich betrat das Restaurant und musste erkennen, es war ausgebucht.
Ich empfehle also, immer einen Platz zu reservieren.
Es ist sehr klein, aber dies macht es angenehm und nicht zu hektisch oder laut.
Es gibt eben nur einen Tisch, aber der ist etwas größer.
Alle Gäste sitzen an diesem, den in seiner Mitte ist ein Wasserlauf mit Schiffen darauf. Dies ist die super leise und entspannte Alternative zum herkömmlichen Sushiband, wie ich es bis jetzt kenne.
Man zahlt für das all you can eat 22,50 Euro und darf dafür 120 min Essen so viel man möchte und kann.
Allerdings sind in diesem Preis einige kleine Überraschungen, wie später sehen werden, enthalten.
Eine 0,4l Apfelsaftschorle kostet 3,70 Euro.
Mein Abend kostet mich also 26,20 Euro.
Alles nicht billig, aber jede rmöchte von seiner Arbeit leben können und gute Zutaten kosten auch Geld.
Die Stühle sind barhockartig, aber sehr gemütlich. Es gibt Haken für die Handtasche und der Tischplatte. Ein Lob dafür.
Ich saß direkt neben der Glasscheibe, die den Sushikoch vom Raum abtrennt, damit die Hygiene gewahrt ist.
So kann man ihm zuschauen,mit ihm sprechen und sich evtl auch etwas wünschen.
Eine Kamera beobachtet dabei jeden Handgriff und überträgt diese auf zwei große Fernseher an jeweils einem Ende des Raumes.
Alles beginnt mit einer Kokosmilchsuppe.
Pure Kokosmilch mit etwas Ingwer.
Erstaunlich scharf.
Als nächstes folgt eine Starterplatte.
Der Fisch ist sehr frisch und schmackhaft.
Nun folgt eine Phase, in der ich mir kleine Köstlichkeiten vom Band, ich meine den Schiffen nehme.
Alles ist frisch und die Portionen sind klein, so dass man vieles probieren kann, ohnen sofort satt zu sein.
Nun kommt das erste Special an meinen Platz.
Diese kleinen Grüße aus der Küche sind wohl immer verschieden und beim Preis des all you can eat inklusive.
Frittierte Säckchen mit Garnelen und dreierlei Soße.
Tatar vom Fisch mit einem Stück Mango.
Flambierte und karamellisierte Orangenscheiben mit Campari.
Ein Drink, dessen Zutaten ich leider vergessen habe.
Dazwischen gab es auch noch zweimal ganz frisches Obst zur Auswahl, welches direkt an den Platz gebracht wurde.
Fazir:
Ich war am Ende des Abends absolut begeistert und sehr satt.
Bedienung:5/5
Sehr nett und sehr viel Personal.
Frisch:5/5
Alles frisch und sehr geschmackvoll. Das Sushi wird ständig neu produziert und somit wird nichts alt.
Preis:4/5
Es ist schon recht teuer, aber dafür bekommt man auch was.
Vor allem die Specials machen den Besuch zu einem Erlebnis.
Wer nicht soviel Essen möchte, kann auch von der Karte bestellen, diese ist jedoch gehoben im Preis.
Ambiente:4/5
Neu und modern eingerichtet. Das Wasserband ist schön leise.
Leider ist es auf Dauer sehr feucht warm in dem Raum und der Platz an der Tür ist etwas zugig.
Im Sommer ist dies sicher alles nicht so schlimm.
Nach den 120 min habe ich leider sehr nach Essen gerochen. Das mag ich nicht.
Das stille Örtchen ist durch eine Tür vom Gastraum abgetrennt. Das ist angenehm.
Gesamt: 4,5/5
Ich bin shr zufrieden und finde den Preis in Ordnung, auch wenn es den Besuch natürlich zu etwas besonderem macht.
Ab Mitte April soll es einen Mittagstisch in Form von Bentos geben.
Ich bin sehr gespannt und freue mich sehr darauf.







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