Freitag, 23. Mai 2014

Mamas Gedankenfetzen

Anreisetag: Nach 13 Stunden Flugzeit, 1 Std. Warten auf den Bus, 1 Std. Busfahrt, 20 min Laufen zum Hotel, Einchecken, Einkaufen und Ausräumen hatte ich im Sitzen das Gefühl, zu schwanken. Eine ganz neue Erfahrung. Muß ich aber nicht öfter haben. Nach knapp 24 Std. durfte ich dann endlich mit Erlaubnis meiner Tochter ins Bett.

1. Tag:  Wir haben das Frühstück verpaßt. Macht aber nichts, der Supermarkt gegenüber ist gut sortiert und preiswert. Die U-Bahn-Fahrt war entspannt, der Spaziergang durch das wohl völlig unterkellerte Shinjuku wirklich interessant. Man muß weder Sonne noch Regen sehen, wenn man nicht will und kommt in Einkaufcentren, Universität und Verwaltungsgebäude.
Nach dem Bildungsprogramm lernte ich, was gute Verkäuferinnen können: Immer freundlich sein, auch wenn es mit der Sprache nicht so klappt, Einkäufe liebevoll verpacken und immer verbeugen. Einfach angenehm, da gibt man gerne Geld aus!
Das Laufpensum entsprach heute ungefähr dem, was ich sonst in einer Woche absolviere. Hoffentlich kann ich morgen wieder auftreten.

2. Tag: Ich leide. Sind wir Deutschen die Einzigen mit einer mir genehmen Frühstückskultur? Pappige Weißbrotscheiben und sogenannte Brötchen, verkochtes Essen, Klebreis, vergorene Sojabohnen, kein Käse, keine Wurst, etwas Marmelade, nur Margarine statt Butter....Der Urlaub wird hart!
Die Waschmaschine habe ich schon 2x erfolgreich bedient, nachdem mir der nette Mann von der Rezeption erklärt hat, wie ich das Wasser abpumpen lassen kann am Programmende.

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