Haustiere werden hier ja angeblich nicht so viele
gehalten, wie in Deutschland. Wenn ich nach den Leuten gehe, die ich mit Hunden
spazieren gehen gesehen habe, trifft das zu.
Herumstreunende Hunden und Katzen habe ich gar keine
gesehen.
In den Warenhäusern gibt es allerdings
Haustierabteilungen, in denen es an
Nichts mangelt. Nachfolgend ein paar
Fotos vom Dienstag aus dem Kaufhaus Tokyo Hands hier in Shibuya:
Hundeerfrischung evtl mit Duft? Oder warum kostet es 1000Yen?
Hundewasser. Doppelt so teuer wie normales Wasser.
Vom Mäntelchen über die Sonnenbrille bis zum farblich
passenden Halsband, das man mit Steinen u. Ä. individuell gestalten kann, geht
es weiter zu Leckerlies in sämtlichen Geschmacksrichtungen. Hier kann man sein
Tier also genau wie bei uns als Kindersatz verziehen.
Im krassem Gegensatz dazu steht für uns die
Darbietungsweise der Tiere im Verkauf, die ich bereits angedeutet hatte. siehe Blog "Mamas Gedankenfetzen: Aktivurlaub". Wir
haben solche Hunde- und Katzenverkaufsstationen in einem Kaufhaus und kleinen
Einzelhandelsgeschäften gesehen.
Man kann wirklich nur hoffen, dass die Tiere immer nur
kurze Zeit in diese Aquarien müssen. Manche sind apathisch und liegen nur in
einer Ecke, andere tigern herum, wieder andere kratzen und wollen raus. Uns tun
sie einfach leid.
In Aquarien sind auch Fische untergebracht und das geht
auch auf seltsame Weise. Einzelfische oder Garnelen in Kugelgläsern mit
Korkstopfen findet man bei uns nicht. Wie lange die Tiere darin wohl
überleben? Billig sind sie außerdem mit 500 Yen, nach jetzigem Kurs knapp 4 Euro.
Die Wasserschildkröten hingegen waren allen Ernstes in
Plexiglasboxen untergebracht,
in denen die Wassertiefe der Körperlänge der Tiere entsprach. Tauchen unmöglich,
was aber natürlich ständig versucht wurde.
Dann kam ein Betreuer, nahm den Deckel mit Griffloch ab und gab tote Garnelen mit einer
Pinzette ins Wasser. Ich weiß nicht, ob die Tiere die ganze Öffnungszeit über in diesen Boxen ausharren
müssen.
Am Dienstag waren wir im Ueno-Zoo. Auch hier war
die Unterbringung der Tiere sehr unterschiedlich. Die Aushängeschilder „Großer
Panda“ hatten annehmbare Innen- und Außenboxen mit relativ viel Platz pro Tier.
Die Elefantenkühe hatten zu viert nicht annähernd so viel Platz pro Tier.
Auffällig war, dass Präsentation und Fütterung konsequenter als bei uns als Fotoevent gestaltet wird.









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